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Fotoreise Albanien

Fotoreise mit Bernhard Brenner
Reisedauer: 11 Tage

ARR-Reisebarometer

Natur
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Kultur
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Komfort
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Muße
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Aktiv
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Albanien besitzt eine aufregende und bewegende Geschichte – auf deren Spuren wir ständig stoßen – und bietet großartige Landschaften. Erstmals bieten wir daher mit dem Fotografen Bernhard Brenner eine Fotoreise in dieses faszinierende Land an.

Reiseablauf

Reiseablauf im DetailTagesübersicht
  • 1. Tag: Wien – Tirana – Berat

    Flug nach Tirana. Vom Flughafen fahren wir gemeinsam mit unserem deutschsprachigen Guide direkt in die UNESCO Weltkulturerbe Stadt Berat. Weltlich osmanische Architektur, byzantinische Kirchen und elegante Moscheen prägen das Stadtbild.

    Berat ist auch bekannt als die „Stadt der Tausend Fenster“ wegen der vielen großen Fenster, die die Häuser der Altstadt schmücken. Die Viertel Gorica und Mangalem liegen auf zwei Berghängen, die vom Fluss Osrum durchtrennt werden. Von Kalaja (Festungs-)Viertel genießen wir den schönen Überblick. Die Festung liegt auf der Spitze des Berges und wird von einer Festungsmauer aus dem 4. Jhdt. v. Chr. umschlossen. Einige der Kirchen beherbergen Fresken des bekannten Malers Onufri und von weiteren Fresken- und Ikonenschulen des Balkans. Vor dem Abendessen taucht die Abendsonne die Stadt in warme Farben. (-/-/A)

  • 2. Tag: Berat – Karavasta – Gjirokaster

    Wer möchte kann vor dem Frühstück zur Burg gehen und das Morgenlicht genießen. Im Anschluss spazieren wir den Fluss entlang und entdecken unzählige Fotomotive und Spiegelbilder der Altstadt im Morgenlicht. Wir fahren in Richtung Divjaka-Karavasta Nationalpark, der unter anderem Heimat der Krauskopfpelikane ist, des größten Vogel Europas.
    Die größte Küstenlagune Albaniens und eine der größten im Mittelmeerraum sowie Ihre Pinienwälder sind seit 1994 ein geschütztes Gebiet. Rund um die Lagune brüten zahlreiche in Europa selten gewordene Vogelarten – Lappentaucher, Enten, Zwergscharben, Graureiher, Löffler, Flamingos, Watvögel, Möwen, Seeschwalben usw., während der Wald ein guter Nistplatz für Goldamsel, Turteltauben und viele Sperlingsvögel ist.
    Nach dem Besuch des Nationalparks fahren wir weiter nach Gjirokastra.
    Gjirokastra, ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe, wird die “Stadt der Steine” genannt und hat Hunderte Turmhäuser im osmanischen Stil mit ihren typischen Steindächern, hölzernen Balkonen und weißgewaschenen Steinwänden. Dominiert von den Flanken seiner riesigen Burg ist Gjirokastra eine magische Stadt mit bewegter Vergangenheit. Vom osmanischen Juwel bis zu italienischer Kolonie hat die Stadt viele Herrscher gekannt und Dichter, Schriftsteller und Künstler inspiriert. Der Besuch der riesigen Burg aus dem 13. Jhdt. erinnert an die abenteuerlichen Geschichten der mittelalterlichen Herrscher, aber auch an die Verbrechen der Kommunisten. Wir besuchen die Festung am späten Nachmittag, um die bestmöglichen Abendlichtstimmungen fotografisch einzufangen und den Ausblick zu genießen. (F/-/A)

  • 3. Tag: Gjirokaster – Blaues Auge – Butrint – Gjirokaster

    Im Morgenlicht wandern wir den Stadtrand am Hügel entlang und besuchen das Zekate Haus, ein Turmhaus im historisch osmanischen Stil, das über der Stadt thront. Dieses 1811 erbaute Wohnhaus einer wohlhabenden Familie ist ein typisches Beispiel für die osmanische Architektur, die hier mit lokalen Elementen vermischt ist. Das prächtige Gebäude sollte die Macht und den Wohlstand der Familie zum Ausdruck bringen. Die Eigentümer wurden aber von den Kommunisten enteignet. Als die Stadt 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, wurde das Gebäude renoviert und kann besichtigt werden.
    Auf dem Weg zum „Blauen Auge“ machen wir einen kurzen Zwischenstopp bei der steinernen Bogenbrücke Ura e Kordhoces. Die als „Blaues Auge“ bezeichnete Karstquelle liegt inmitten einer schönen und unberührten Natur zwischen großen Kiefer und Platanenbäumen. Der helle Kalkstein rund um die Quelle verleiht dem Wasser bei direktem Sonnenlicht eine tiefblaue Farbe, die der Quelle ihren Namen gab. Das Gebiet steht unter Naturschutz.
    Ein Highlight unseres heutigen Tages wird der Besuch von Butrint.
    Butrint ist ein Nationalpark mit einer sehr gut erhaltenen archäologischen Stätte, den Ruinen der antiken Stadt Butrint, und einer unberührten Vegetation von mediterranen Macchien. Er hat einen eigenen See, der durch einen natürlichen Kanal mit der Ionischen See in Verbindung steht. Die Feuchtgebiete rund um den See sind Lebensraum für verschiedene Tiere und Meeresspezies, die vom Aussterben bedroht sind. Die Ausgrabungen und Studien haben ergeben, dass Butrint während des 6. und 7. Jhdt. eine proto-urbane Siedlung war.
    Rückfahrt nach Gjirokastra (F/M/A)

  • 4. Tag: Gjirokaster – Labove – Benja – Korce

    Nach dem Frühstück fahren wir zum Dorf Labova, um die Kirche des Ortes zu besuchen. Die Kirche „Labova e Kryqit“ (Labova vom Kreuz) ist eines der interessantesten Bauwerke Albaniens und der Gottesmutter Maria geweiht. Die Kirche ist auch eine der ältesten Albaniens und enthielt einst eine Reliquie, die als Teil des echten Kreuzes Christi galt. Das Gebäude ist typisch byzantinisch mit einem zentralen Dom und Kirchenschiffen in der Form eines Kreuzes. Wir betreten die Kirche durch einen Narthex hindurch, der später angefügt wurde. Die Innenwände der Kirche sind mit mindestens neun distinkten Lagen von Fresken bemalt. In ihrer heutigen Form ist sie überwiegend ein Gebäude aus dem 13. Jhdt., aber seine Grundmauern können in die Zeit des Kaisers Justinian 527-565 datiert werden. Besonders beeindruckend ist auch, dass dies die einzige orthodoxe Kirche mit barocken Stilelementen ist.
    An unserem Wege nach Korca stoppen wir in der Stadt Permet.
    Permet liegt entlang des Flusses Vjosa, der auch dem ganzen Tal seinen Namen gibt. Der Bezirk Permet liegt im Herzen des Vjosa-Tales und ist umgeben von herrlichen Bergen mit einer besonderen Flora und Fauna. Es gibt eine Reihe von besonderen Naturschönheiten, wie etwa Bredhi (Fir) i Hotoves oder das thermale Schwefelwasser im Langarica-Tal, das natürliche Bassins bildet. Das türkisblaue Wasser des Flusses bietet immer wieder schöne Fotomotive.
    In Korca angekommen folgt eine kurze Besichtigung.
    Korça ist bekannt als ein Zentrum der Kunst und Kultur. Die erste albanische Sprachschule, ursprünglich nur für Jungen, eröffnete 1887 und beherbergt heute das Nationale Bildungsmuseum. Eine separate Mädchenschule wurde 1891 eröffnet. Ein französisches Lyzeum eröffnete nach der Unabhängigkeit im Jahr 1917.
    Die Stadt ist berühmt für ihre typischen Stadteile aus traditionellen Häusern und neoklassischen Villen verbunden durch Gassen mit Kopfsteinpflaster. Sie gilt als eine der schönsten Städte Albaniens. (F/-/A)

  • 5. Tag: Korce – Voskopje – Prespa NP – Galicicia NP – Ohrid (Mazedonien)

    Nach dem Frühstück nehmen wir uns noch Zeit für die Suche nach Motiven in Korca. Danach fahren wir nach Voskopoja.
    Heute kann man es kaum glauben, aber während ihrer Blüte im 17. und 18. Jhdt. war der Ort eines der wichtigsten wirtschaftlichen und kulturellen Zentren des Landes. Seine Lage auf der Mitte des Weges von Venedig nach Konstantinopel machte Voskopoja zu einem wichtigen Handelszentrum und zu einem der größten Orte auf dem Balkan. Hier wurde 1720 eine der ersten Druckereien des Balkans eingerichtet.
    Voskopoja soll etwa 26 orthodoxe Kirchen und Klöster besessen haben. Daher war Voskopoja ein wichtiges Zentrum der Ikonenmalerei und zahlreiche Künstler und Kunsthandwerker waren hier ansässig. Wir besuchen die drei wichtigsten und schönsten Kirchen: Kisha e Shen Kollit (1721), Shen Merise (1712) und Shen Thanasi (1724).
    Wir überqueren die Grenze nach Mazedonien und fahren bis Ohrid.
    Einen Nationalpark mit Anteilen in Mazedonien, Griechenland und Albanien gibt es seit 1999 rund um den Großen und Kleinen Prespa See. Es war seinerzeit der erste grenzüberschreitende Nationalpark auf dem Balkan. Die reichhaltige Flora und Fauna an den Prespa Seen ist geschützt durch das internationale RAMSAR Abkommen und Vorbereitungen, die Prespa Seen zum UNESCO Biodiversitätsreservat zu erklären, sind im Laufen. Die Region beherbergt mehr als 1.500 Pflanzenarten, 40 Säugetierarten, 260 Vogelarten, 32 Reptilien und Amphibien und 17 Arten von Fischen, einschließlich einer Reihe von Arten, die nur hier leben.
    Das Seen Gebiet ist auch reichhaltiges Kulturland. In der Höhle von Treni lebten schon zur Steinzeit Menschen, wie auch die Zeichnungen am “Fels von Spille” bezeugen, oder die jungsteinzeitlichen Steinmauern nahe des Dorfes Shueci am Kleinen Prespa See. Am Großen Prespa See gibt es Byzantinische Kirchen mit schönen Fresken und die Höhlenkirche auf der Insel “Mali Grad”.
    Wir fahren durch den Nationalpark Galichica. Hier ist mit 2254 m der höchste Berg der Region Ohrid und einer von drei Nationalparks in Mazedonien. Die Gegend wurde 1958 wegen ihrer Naturschönheit, ästhetischen Szenerie und äußerst diversen Flora und Fauna zum Nationalpark erklärt. Er umfasst ein Gebiet von 25.000 Hektar. (F/-/A)

  • 6. Tag: Ohrid

    Unser Spaziergang durch Ohrid beginnt am St. Clement-Platz. Dann gehen wir Richtung Altstadt und halten am Unteren Tor (eines der Stadttore des mittelalterlichen Ohrid) sowie am archäologischen Museum im Robevi-Haus (1826). Gleich nebenan, in einem Haus aus dem 19. Jhdt., befindet sich eine einzigartige Papier-Manufaktur. Anschließend besichtigen wir die Kirche St. Sophia aus dem 11. Jhdt. Wir gehen hinauf zum Römischen Theater aus dem 2. Jhdt. v. Chr. Das obere Stadttor, das einzig erhaltene, liegt 50 m entfernt; viele antike Steine, aus denen es gebaut wurde, sind noch heute sichtbar.
    Wir spazieren dann zum Plaoshnik, dem Platz, an dem die Kirche St. Clement wiedererrichtet wurde. Sie ist dem Patron von Ohrid, dem heiligen St. Clement, und dem St. Pantelejmon gewidmet. Sie steht neben dem ursprünglichen Ort der St. Clement Universität, der ersten durch die mazedonischen Slaven im 9. Jhdt. gegründeten Universität. Im Inneren der Kirche sehen wir auch das Grab des St. Clement mit dessen Reliquien. Neben der Kirche sind auch die Grundmauern einer frühchristlichen Basilika zu sehen sowie die Reste eines bischöflichen Palastes, der über einen sehr gut erhaltenen Mosaikboden und eine Swastikas verfügt, die auch auf den Böden früher christlicher Taufstätten gefunden wurden. Von hier geht es zur Kirche St. Jovan Kaneo, die im 13. Jhdt. erbaut wurde und wegen ihrer einzigartigen Lage an den Klippen direkt über dem See eine der meistfotografierten Kirchen des Balkans ist.
    Wir unternehmen auch eine kleine Bootstour mit herrlichem Ausblick auf die Altstadt. (F/-/A)

  • 7. Tag: Ohrid – Tirana

    Heute geht es zurück nach Albanien. Unterwegs nach Tirana machen wir eine Stopp in Elbasan um dort die Festung der Legionskohorten zu besichtigen.
    Nach einer Panoramafahrt durch Tirana checken wir im Hotel ein. Danach besuchen wir das Nationale Historische Museum. Die erst 1920 zur Hauptstadt des Landes ernannte Stadt ist heute das Zentrum des Landes. Vom zentralen renovierten Platz „Sheshi Skanderbeg“ erreicht man zu Fuß zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die ältesten Funde auf Stadtgebiet stammen aus der Römerzeit: Mauern und ein Mosaik aus einer zu einer Kirche umgebauten römischen Villa des 2. oder 3. Jahrhunderts. Im 6. Jahrhundert ließ der römische Kaiser Justinian I eine Festung errichten, deren Mauern noch heute im Stadtzentrum zu sehen sind.
    Wir spazieren über den Boulevard „Martyrer der Nation“ zu dem ehemaligen „Blloku“-Bereich , der von der Bevölkerung nicht betretbaren Residenz von Mitgliedern des albanisch-kommunistischen Politbüros. Neben den Villen, beherbergt das Gebiet die ehemalige Residenz des albanischen kommunistischen Führers Enver Hoxha. Heute ist der „Blloku“ eine exklusive Gegend und weithin als Unterhaltungs- und Einkaufsziel mit seinen vielen Bars, Restaurants, Nachtclubs und Boutiquen bekannt. (F/-/A)

  • 8. Tag: Tirana – Koman – Valbone

    Heute stehen wir früh auf und nehmen unser Frühstück mit, um nach Koman zu fahren.
    Hier nehmen wir die Fähre, die uns durch den spektakulären Canyon des Flusses Drin schiffen wird. Der Koman-See entstand durch die Konstruktion dreier Staudämme und schlängelt sich durch einen großen Teil der Albanischen Alpen. Der kurvenreiche und schmale Flussverlauf durch die Berge des Nordens machen diese Tour zu einer der schönsten Albaniens – ausdrucksvoll und entspannend.
    Unsere Fahrt führt uns durch das wunderschöne Tal des Valbona-Flusses bis zum pittoresken Ort „Quku i Valbones“.
    Der Nationalpark mit 8000 Hektar Fläche gilt als das „Wunder“ der albanischen Alpen. Der Park mit seinen herrlichen saisonal wechselnden Farben, liegt zwischen hohen und schroffen Bergen und beschreibt so ein labyrinthisches Tal voller Überraschungen.
    Wir fahren ans Ende des Valbona Tales und machen einen Spaziergang. Wir genießen die herrliche unberührte Natur, die frische Luft der Berge und wandern zum Wasserfall und zur Quelle des Valbona Flusses.
    Wir befinden uns in einer wilden Gebirgsregion, bewohnt vom Volk der stolzen und kämpferisch unabhängigen „Malesi“, einer Gegend, die während der vergangenen 2000 Jahre Balkangeschichte trotz der unterschiedlichen Eroberungswellen niemals wirklich besetzt oder kontrolliert wurde. Während die korrekte Bezeichnung der Berge rund um Valbona „Malesi e Gjakoves“ (nach der Stadt Gjakova im Kosovo) lautet, wird dies meist als „Die verfluchten Berge“ übersetzt, ein Name, der ihnen von frustrierten serbischen Invasoren gegeben wurde. (F/M/A)

  • 9. Tag: Valbone – Theth

    Wandern durch die albanischen Alpen steht heute auf dem Programm, vom Tal der Valbona in das Tal des Theth.
    Wir werden einen Weg nehmen, der häufig von den Bergsteigern verwendet wird, vom Frühjahr bis zum ersten Schnee des Winters. Der Weg führt an mehrere Wasserquellen vorbei in eine atemberaubende Landschaft (Jezerca Spitze, Radohima etc.).
    Wir steigen hinunter zum Dorf Theth (800m). Theth ist das am besten erhaltene Bergdorf in Albanien. Es hat typische Häuser, die noch mit Holzplatten abgedeckt sind. Die Lage ist spektakulär.
    In Theth besuchen wir Grunasi Canyon, den Wasserfall von Theth (Naturmonument) und die Römisch- katholische Kirche von Theth, die Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Während des Kommunismus teilweise zerstört und als Spital genutzt, wurde das Gotteshaus Anfang der 2000er wiederhergerichtet und erhielt einen neuen Turm.
    Umgeben von den bis zu 2700m hohen Gipfeln der Albanischen Alpen stellt Theth mit seiner atemberaubenden Landschaft, seinen glasklaren Flüssen, der üppigen Vegetation aus Heilkräutern, der gesunden Luft und der warmherzigen Gastfreundschaft der Einheimischen ein ideales Ziel für jeden Naturliebhaber dar. Er ist eines der größten Waldgebiete Albaniens und bietet einer Vielzahl von in Europa selten gewordenen Tieren. Die bekannte Reiseschriftstellern Edith Durrham, die den Ort im 20 Jhdt. besuchte, sagte dazu: „Ich glaube es gibt keinen Ort der Welt an dem Menschen leben, der mir ein solches Gefühl erhabener Isolation vermittelte“.
    Abend- und Morgenlicht bieten hier besonders schöne Stimmungen für Fotografen. (F/M/A)

  • 10. Tag: Theth – Shkoder

    Nach dem Früchstück Abfahrt von Theth in Richtung Shkodra. Die Fahrt führt durch eine faszinierende Gebirgslandschaft.
    Gelegen am Ufer eines funkelnden Sees am Fuße wilder und rauer Berge des Hohen Albaniens, war Shkodra einst die größte und blühendste Stadt des Landes. Noch heute ist sie die Wiege der nordalbanischen Kultur. Ihre mächtige Festung – Rozafa – trohnt noch immer stolz über der Drin und dem Buna-Fluss, als ein Symbol des Überlebenswillens der Stadt. Die zur einen Hälfte katholisch und zur anderen Hälfte muslimische Bevölkerung war immer zum Westen orientiert und hatte enge Verbindungen mit Italien. Shkodras turbulente 2400-jährige Geschichte hat viele interessante Relikte zurückgelassen, die einen Besuch noch heute lohnen.
    Die älteste Mauer der Burg von Shkodra datiert aus dem ersten Jahrtausend vor Christus, aus der Zeit des illyrischen König Gentius, bis zu den Römern des Jahres 168 v. Chr. In der Folge wurde die Stadt von den Byzantinern, den Bulgaren, den Serben, von Venedig und den Türken beherrscht. Sie wurde zum Zentrum der albanischen Kulturbewegung, nachdem die Albanische Liga 1881 zerschlagen worden war.
    In Shkodra besuchen wir das Marubi Fotomuseum.
    Der Familie Marubi entstammten mehrere bedeutende albanische Fotografen. Sie unterhielten im 19. und 20. Jahrhundert über drei Generationen ein Fotostudio in der nordalbanischen Stadt Shkodra. Mit ihrem Werk leisteten sie einen wesentlichen Beitrag zur Dokumentation der albanischen Lebenswelt ihrer Zeit und des kulturellen Erbes. Die Landschafts- und Alltagsaufnahmen stellen ein einzigartiges künstlerisches Zeitzeugnis albanischer Geschichte dar. Auch viele wichtige politische Ereignisse der Epoche haben die Fotografen der Familie Marubi in Aufnahmen festgehalten. (F/-/A)

  • 11. Tag: Tirana - Wien

    Nach dem Frühstück Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Wien. (F/-/-)

Leistungen

Inkludierte Leistungen:
  • Flug ab/bis Wien inkl. Taxen und Gebühren (andere Abflüge auf Anfrage)
  • Fahrten im  Minibus
  • 10x Nächtigung in den angeführten Hotels oder Gästehäusern
  • Verpflegung wie im Programm angegeben (F – Frühstück / M – Mittagessen / A – Abendessen)
  • Eintrittsgebühren: Eintrittsgebühren laut Programm
  • Bootsfahrten
  • Wasser im Bus während der Fahrten
  • lokaler deutschsprachiger Guide
  • ARR-Reiseleitung und fotografische Betreuung durch Bernhard Brenner
Nicht inkludierte Leistungen:
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Reise- und Stornoversicherung
Teilnehmer: 6 – 11 Personen

Besondere Hinweise

Geplante Unterkünfte (Änderungen vorbehalten):

Berat / Hotel Onufri
Gjirokaster / Hotel Kalemi
Korce / Hani i Pazarit
Ohrid / Hotel Royal View
Tirana / Rogner Hotel
Valbona / Guesthouse Hotel Rezidenca oder Vila Dini
Theth / Bujtina Harusha
Shkoder /Hotel Rozafa

Extras

Zuschlag Kleingruppe, 6-7 Personen / € 110,-

Termine und Preise

Reisetermin
Verfügbarkeit
Preis ab
EZZ
Reiseleiter
So, 02.10.2022 - Mi, 12.10.2022
vergangen
Preis ab: 2.770,00 €
EZZ: 290,00 €